Skip to main content

Wissenswertes über Mundharmonikas und deren Spieltechniken

Die Erfindung der heutigen Mundharmonika liegt schon eine sehr lange Zeit zurück, denn schon vor 5000 Jahren wissen die Chinesen um die sogenannte freischwingende Stimmzunge. 1862 bringt Matthias Hohner seine handgefertigten Instrumente auf dem Markt und 1878 übernehmen Maschinen diese mühevolle Arbeit.

Welche bekannten Mundharmonikamodelle sind entstanden?

Es gibt Unterschiede zwischen den Mundharmonikatypen und deren Bauweisen:

  • Die sogenannten Wiener Modelle, wo auf einer Stimmplatte die Blas- und Ziehstimmen nebeneinanderliegen
  • Die Knittlinger Modelle, gehören zu den Oktav-Mundharmonikas, ähnlich wie die Wiener Modelle, doch ist hier die tiefe Oktave unten angeordnet und die hohe oben
  • Die Richter Mundharmonikas, auch Blues Harps genannt, um 1875 legte ein Herr Richter aus dem Erzgebirge diese Tonfolge fest, jeweils eine Blas- sowie eine Ziehstimmzunge teilen sich einen Kanal. Für die sich entwickelnde Blues-Musik eignet sich die diatonische Richter-Mundharmonika bestens
  • Die Chromatischen Mundharmonikas, ein Melodieinstrument, wobei die Kernoktave mehrfach aneinandergereiht wird. Durch sie wird ein Spielen von komplizierten Melodien erst möglich

Welche Unterschiede gibt es in den Mundharmonika-Bauweisen?

Es ist nicht einfach, hier eine Übersichtlichkeit zu schaffen, jedoch ist allen etwas gemeinsam, nämlich, dass sie aus einem Kanzellenkörper und Stimmplatten bestehen. Mit sogenannten Deckelplatten werden die Stimmplatten dann abgedeckt und mit einer Klammer hinten verschlossen. Die Chromatischen Mundharmonikas haben einen Schieber und können damit zwischen zwei Tonarten umschalten. Mundharmonikas, die aus Stimmplatten und einem Kanzellenkörper bestehen, haben einkanalige oder doppelkanalige spielbare Kanzellenkörper aus Metall, Kunststoff oder Holz. Hier ergeben sich je nach Material eigene klangliche Eigenschaften. Die Deckelplatten sind aus vernickeltem Stahl- oder anderem Blech, das verchromt, eloxiert, vergoldet oder beschichtet ist. Auf fast alle Mundharmonikas lässt sich die Tonfolge im Herzstück, die sogenannte Kernoktave, wiederfinden. Bauweise und Material unterscheiden sich je nach Modell der einzelnen Bauteile.

Anfänger-Modelle oder Melodie-Instrumente, was darf es sein?

Hier liegt weiterhin das Prinzip einer Kernoktave vor, wobei kleinere Instrumente, die gerne als Miniaturinstrumente bezeichnet werden, Stimmumfänge von 8 Tönen haben. Dann gibt es den Speedy, auch mit 8 Tönen, doch, normaler Größe. Es sind Vorstufen zum Wiener Modell. Mit ein wenig Übung und Beständigkeit darin kann bald ein guter Spieler daraus hervorgehen. Zum Beispiel können Sie versuchen die Tonleiter zu spielen, einzelne Noten zu üben und Akkorde und einfache Melodien zu spielen.


Ähnliche Beiträge